Das Erste, was wir über Gesundheit lernen, ist, dass sie besser ist als alles andere. Ja, sogar besser als Pommes frites und Schokoladenkuchen, besser als transsilvanische Sarmale oder bukowiner Cozonacs. Und genau deshalb beschäftigt sie uns so sehr. Vor allem uns Köche.
In unseren Küchen legen wir Wert auf Gesundheit – durch die Qualität unserer Zutaten, unsere Kochtechniken, Sauberkeit und Hygiene sowie die Verwendung des richtigen Kochgeschirrs und Zubehörs. Nachdem wir die Eigenschaften der in der Kochgeschirrherstellung verwendeten Materialien besprochen haben, ist es nun an der Zeit, das Thema Lebensmittelsicherheit anzusprechen. Hier sind die sichersten Kochgeschirre:
Kochgeschirr aus Edelstahl
Edelstahl ist aus Küchen nicht wegzudenken und ein zuverlässiger Partner, der seine Aufgabe problemlos erfüllt. Solange Ihre Edelstahlpfanne nicht korrodiert oder rostig ist (was in der Regel auf hohes Alter oder minderwertiges Material hindeutet), gilt sie als unbedenklich zum Kochen.
Die Menge an Metall, die in Ihre Lebensmittel gelangen könnte, ist praktisch null. Manche wollen sogar „katholischer als der Papst“ sein und empfehlen, auf Edelstahlutensilien (Löffel, Pfannenwender, Schneebesen) zu verzichten, um das Risiko der Bakterienansammlung in kleinsten Kratzern zu minimieren.
Gusseisernes Kochgeschirr
Eisenmangel war im Laufe der Geschichte immer wieder ein Problem, und überraschenderweise erwiesen sich selbst die geringsten Mengen Eisen, die beim Kochen in die Speisen übergingen, als vorteilhaft. Heutzutage sind solche gravierenden Mängel natürlich kein Thema mehr, und der größte Vorteil von Gusseisen ist heute das gleichmäßige und nahezu perfekte Garen von Speisen.
Gusseisen ist fantastisch zum Kochen, solange man es nicht mit Seife und Scheuerschwämmen reinigt und den öligen Film (die sogenannte seasoning, ) auf der Oberfläche der Pfanne stets beibehält.
Das Kochen in gusseisernen Töpfen und Pfannen (auch emaillierten) ist effizient und ungiftig. Die einzige Gefahr besteht darin, dass einem der schwere Topf auf die Zehen fällt. Dann könnte es etwas weh tun.
Keramikkochgeschirr
Hochwertige Keramikprodukte, wie beispielsweise die von Emile Henry, enthalten weder Blei noch andere potenziell giftige Stoffe. Daher können sie je nach Produktlinie sicher in verschiedenen Temperaturbereichen bis zu 270 °C oder 500 °C eingesetzt werden.
Generell sind sie mikrowellen-, spülmaschinen- und gefriergeeignet – was will man mehr? Unglaubliche Vielseitigkeit. Hochwertiges Keramikkochgeschirr (sehr wichtig!) erhält überwiegend positive Bewertungen von Fachleuten, aber auch von Hobbyköchen.
Kupferkochgeschirr
Kupfer hat die unerfreuliche Eigenschaft, bei Hitzeeinwirkung chemisch mit Lebensmitteln zu reagieren. Genau deshalb wird Kupferkochgeschirr mit einer Schicht aus Edelstahl oder einer anderen sicheren Schutzschicht überzogen.
Kupfer ist ein hervorragender Wärmeleiter, neunmal effizienter als Edelstahl. Daher ist es besser, es ansprechend (und effektiv) zu behandeln, als auf seine Wärmeleitfähigkeit zu verzichten. Ist es bereits mit einem Schutzmaterial umhüllt, sollte man es so belassen. Achten Sie also darauf, das Material im Inneren des Kochgeschirrs nicht zu beschädigen, um jegliche Gefahr auszuschließen.